In den Medien...

„Jener unscheinbare Moment“, Roman

Inhalt:
Der junge Mischa hat sich verliebt und erlebt den Himmel auf Erden. Doch Knall auf Fall beendet Dorothee die Beziehung. Mischa fällt in ein tiefes Loch, will aber unbedingt die Gründe für ihr Verhalten herausfinden und glaubt, dass seine viel ältere Tante ihm dabei helfen könnte, denn sie hängt offenbar ebenfalls einer Liebesbeziehung nach. Was als romantisches Abenteuer auf der Folie der politischen Wirren der Nach-68-Zeit beginnt, entwickelt sich zu einer dramatischen und bizarren Recherche mit unglaublicher Auflösung.

Leseprobe:
„… Mit welchem Namen sollte ich mich eigentlich vorstellen? Mir fiel sofort Stein ein, Dorothees Nachname. Und als Vorname wählte ich Ernesto. Ernesto Stein, das hatte Melodie, das hörte sich nach was an! Es klang nach Kuba, Revolution und Sozialismus. Das würde Roos zum Reden bringen … Ich rief die Vermittlung an. Eine Telefonnummer in Hohenschönhausen, der Teilnehmer hieße Roos. Es klickte in der Leitung, plötzliche Stille, und mir wurde auf einmal mulmig. Was tat ich eigentlich? Ich drängte mich in ein fremdes Leben, spielte mit falschen Karten, war zum Schnüffler verkommen. Glaubte ich wirklich, auf die Art etwas herausfinden zu können? Über die Liebe und die Vergangenheit? “

 

In den Medien...

„Die Liebesgeschichte, die dieser Roman erzählt, ist eigentlich tragisch, doch Lothar Schöne erzählt sie mit herzerfrischender Lockerheit, mit Witz und unverschämt fröhlich - nicht nur ein Bildungsroman ist entstanden, sondern ein wunderbarer Schelmenroman.“ grab im rheingau cover
Michael Zeller, Nürnberger Nachrichten
 
„Lothar Schöne stimmt das Hohelied auf die Liebe an … doch das, was Liebe ausmacht, wird ausgelotet, und deshalb gibt es in diesem Buch ein bis zum Schluß bewahrtes Geheimnis - eines, das nicht nur den Helden, sondern auch den Leser vollkommen überrascht.“
Viola Bolduan, Allgemeine Zeitung Mainz
 
„Schöne hat einen politischen Liebesroman geschrieben, der nicht nur die Frage, was die Liebe ist, behandelt, sondern die Liebe in eine konkrete Situation einbettet, ganz nach Brechts Motto Die Wahrheit ist konkret.“
Frankfurter Rundschau
 
„Eines kriegt der Autor stets fertig: Er schreibt mit leichter Hand, er weiß, wie man eine Handlung vorantreibt. Ungeheuerliche Traumatisierungen auf der einen Seite und das Bewusstsein von Schuld auf der anderen, freigesetzt durch die 68-Revolte, macht Schöne aufs Angenehmste konsumierbar. Und zum Schluß wissen wir mehr über Lebenskrisen und schwierige Zeiten.“
Ingeborg Toth, Wiesbadener Kurier
 
„Wir erleben in diesem Roman einen großen Erzähler, der uns anhand einer Liebesgeschichte die menschliche Psyche erklärt - ohne je den Finger zu erheben.“
Andreas Berg, SWR
 

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