In der Presse... Klappentext Leseprobe

Die Sternenfischer.

Essays und Porträts.

Ob Städte wie Mainz oder Wiesbaden, Personen wie Marcel Reich-Ranicki oder Carl Zuckmayer, Theaterstücke von Shakespeare bis Botho Strauß - dieser Band versammelt Essays, die auf vergnügliche Weise die porträtierten Personen oder Gegenstände verlebendigen.

Gollenstein Verlag, Blieskastel 2004, 19,90 €

 

In der Presse...

"Schöne beherrscht die leichte, oft geistreiche Form des Schreibens wie kaum ein anderer, er arbeitet mit sinnlicher Kraft und frechem unverbrauchtem Witz ... er kann auf hohem Niveau unterhalten, und er kann begeisternde Literatur schaffen."
Hans Dieter Kronenberger, Südwestrundfunk
 
"Diese Essays, Glossen und Kritiken, mitunter zehn bis zwanzig Jahre alt, haben nichts von ihrer Frische und Aktualität eingebüßt und geben zugleich fast noch mehr von der Biographie und Persönlichkeit Lothar Schönes preis als sein erzählerisches Werk."
Holger Jergius, Nürnberger Zeitung
 
"Lothar Schöne ist ein sanfter Aufklärer. In einer Zeit, wo die Schriftsteller vor allem die Sorge umzutreiben scheint, wie sie am besten Effekt machen können, zieht er ruhig und gelassen seine Bahn. Ironisch, aber mit Grazie und ohne Ingrimm treibt er sein vergnügliches Schreiben voran, in dem die großen Fragen, die von der Spaßgesellschaft links liegen gelassen werden, mit jener behutsamen Höflichkeit verhandelt werden, die den Mann von Stilsicherheit verrät ... wie viel Schalk steckt in einem Geburtstagsbrief an Tucholsky, wie viel unaufdringliche Lebensklugheit in einem fiktiven Gespräch mit Carl Zuckmayer! Diese Wiederbegegnung mit Vergessenen und nur allzu Bekannten liest man Stück für Stück mit Gewinn."
Tilman Krause, Die Welt
 
"Herzerfrischend selbstironisch kein trockenes und steriles Feuilleton."
Simone Mager in MAINZ, Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Geschichte
 
"Von Schöne mit Schalk und Humor vorgetragen, wird das Vergnügen auch beim Lesen seiner Texte nicht geringer ... Der Verlag sollte diesen Autor bei Schreiblaune halten"
Heinz Stade, Thüringer Allgemeine
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Klappentext

Ob Städte oder Personen, historische oder zeitgenössische Gegenstände - Lothar Schöne porträtiert leichtfüßig, frech und mit Ironie, hinter der sich nicht selten Selbstironie versteckt. Er schreibt einen "quecksilbrigen Stil" (Herbert Heckmann), kenntnisreich und amüsant, witzig und sinnlich. In seinen Essays und Porträts ist der Erzähler spürbar, der seine Leser zu fesseln vermag und ihnen nie etwas Wichtiges vorenthält: das Vergnügen.

Schöne schickt Geburtstagsgrüße an Tucholsky, macht Anmerkungen zu Reich-Ranicki und führt ein fiktives Gespräch mit Carl Zuckmayer ebenso augenzwinkernd wie er einem Rutengänger die Harmonie des Sphärophons ablauscht und Wiesbaden, der Diva am Rhein, einen Besuch abstattet.

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Leseprobe

" Sie müssen es einsehen, zweisehen, dreisehen, denn ich will eine schriftliche Antwort von Ihnen, hören Sie, lassen Sie das Weghören, Sie müssen zuhören, das sind wir, ja, ja, ja, das ist der Affensound der Zeit, das ist der echte Horror, das knallt in Mark und Bein. Ich höre also von Ihnen Herr Rat bloß keine tote Hose Rose Dose Apotheose die Gedanken immer rein ins Bein es leuchtet schon der Totenschein wer von der Rolle ist hat einen Schuß verdient hat er's gerafft flitzt ohne Kraft 's alles ja nur Zwiebelsaft "

(Aus: Sehr geehrter Herr Rat. Ein Brief an Goethe)
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