In der Presse... Leseprobe

Schall und Rauch. Schwarze Geschichten

Ein literarischer Cocktail für Freunde des schwarzen Humors, gemixt aus Spannung, Witz und einer Prise Zyankali, geschüttelt und gerührt von Lothar Schöne. Wir wünschen abscheulich viel Vergnügen.

 

In der Presse...

"Hier schleicht sich das Unheil auf Katzenpfoten an, und das Vertraute wird all-mählich unheimlich ..." Schall und Rauch - Lothar Schoene
Frankfurter Rundschau
 
"So leicht sich Schönes Geschichten auch lesen - sie bergen tiefe Abgründe ... Die Pointe ist meist böse, makaber oder gruselig."
Offenbach-Post
 
"Schönes schwarze Geschichten sind von galligem Humor und unerwartetem Aus-gang ... für den Leser ein Genuss."
Thüringer Allgemeine
 
"Ein vergnügliches Büchlein, mit leichter Hand geschrieben ohne sich im Seichten zu verlieren. Wie geschaffen zum Lesen auf langen Fahrten, zum Verschenken oder Vorlesen in gemütlicher Runde."
www.aus.gelesen.de
 
"Unterhaltsam, amüsant, fintenreich und voller Spannung sind Schönes schwarze Geschichten allesamt. Der Witz der Stories entpuppt sich im Finale, das zumeist böse endet. Hier wird der Humor hintergründig, aggressiv und respektlos."
Evangelische Kirchenzeitung
 
"Subtil schwarzhumorig, oft mit makabrer oder mörderischer Pointe versehen ... Schon wird Schöne in einem Atemzug mit Roald Dahls éKüsschen, Küsschen-Buch' genannt."
Südwest-Presse
 
"Intelligent, zeitnah, hintergründig und voller Humor sind diese Geschichten ... Die Laune des Lesers wird sich nach der Lektüre bessern."
Nürnberger Nachrichten
 

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Leseprobe (aus "Das Geheimnis des Phantoms" in "Schall und Rauch")

"Der Mann schien ein Phantom zu sein. Gab es ihn überhaupt und könnte ich ihn zum Reden bringen? Ich war voller Zweifel, als ich ihn erstmals in Barcelona traf. Wir hatten uns auf der Placa de Catalunya nahe beim Zürich-Café verabredet und tranken dort einen Espresso, aber um uns herum ging es hektisch zu, so dass er ei-nen ruhigeren Ort vorschlug. Professor Rolf Ehrlicher hatte einen Vortrag beim Neurologen-Kongress gehalten, ich selbst war schon seit einiger Zeit auf seiner Spur, um ein Interview mit ihm zu machen. Ehrlicher ist ein scheuer und viel beschäftigter Wissenschaftler. Es war schwierig, an ihn heranzukommen, und als er mir telefonisch mitteilte, dass er für ein paar Tage nach Barcelona müsse und wir dort ein Gespräch führen könnten, machte ich mich sofort auf. Ehrlicher ist Demenz-Forscher, nicht irgendeiner, son-dern vermutlich der bedeutendste in Europa. Er gilt auf seinem Gebiet als die Ko-ryphäe, der man am ehesten zutraut, ein Mittel gegen Alzheimer zu finden. Äußer-lich wirkte er wie der sprichwörtliche zerstreute Professor, sein graues Haar hing wirr über die Ohren, seine rote Fliege saß schief, und der graue Anzug hatte mit Si-cherheit schon bessere Tage gesehen ..."

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